In der qualitativen Risikoanalyse betrachten Sie entweder Asset-basierte oder Szenario-basierte Risiken.
1. Asset-basierte Analyse
Ausgangspunkt ist ein konkretes Asset, z. B.:
ein Server, eine Cloud-Anwendung oder eine Kundendatenbank
Dazu werden folgende Fragen gestellt:
Welche Schwachstellen hat dieses Asset? - Verlinken Sie diese oder legen Sie neue Schwachstellen an
Welche Bedrohungen könnten es treffen? - Verlinken Sie diese aus den Ressourcen, oder legen Sie neue an
Wie wahrscheinlich ist ein erfolgreicher Angriff oder Fehler?
Wie schwer wären die Folgen?
➡️ Das Ergebnis ist ein Risikowert, der mit dem Schutzbedarf des Assets multipliziert wird. In der Asset-Übersicht können Sie so Assets miteinander vergleichen.
2. Szenario-basierte Analyse (Risikoszenarien)
Hier starten Sie mit einem gedachten Vorfall und lassen das Feld "Schwachstelle" leer. Das Szenario beschreiben Sie im Titel, z. B.:
„Cyberangriff auf das Mailsystem“
„Verlust eines unverschlüsselten Notebooks im Außendienst“
Dann bewerten Sie:
Wie hoch ist die Ausnutzbarkeit in diesem Szenario, also wie realistisch ist die Eintrittswahrscheinlichkeit?
Welche Auswirkungen hätte es / Schwere der Bedrohung?
Welche Assets wären betroffen?
➡️ Diese Methode hilft besonders gut, kritische Prozesse und Querverbindungen zu verstehen.
Tipp: In der Risiko-Konfiguration können Sie Ihre Matrix anpassen. Der Standard ist auf eine 4x4 Matrix ausgerichtet.
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